Migräneexperten mit Migräne

Eine Studie aus Münster ergab, dass ausgerechnet Neurologen und Kopfschmerzexperten häufiger an Migräne leiden als andere  Menschen. Für Experten selbst dürfte das wohl eine weitere Antriebsfeder sein, effektiv gegen Migräne anzugehen.

Migravent von Orthoexpert

Migravent dient zur diätetischen Behandlung der Migräne. Migravent ist sehr gut verträglich und kann sowohl in der Schwangerschaft als auch während der Stillzeit bedenkenlos eingenommen werden. 

Entspannungsübungen nach Jacobson (1888-1983)

Der amerikanische Arzt und Physiologe Edmund Jacobson entdeckte einen Zusammenhang zwischen Muskelanspannung und innerer Unruhe, Stress und Angst. Er entwickelte daraufhin bestimmte Entspannungsübungen, um körperlichen Stress aktiv abzubauen: die progressive Muskelentspannung und das Biofeedback.

Endlich Wochenende!

Endlich ausschlafen! Die meisten hätten es sich ja verdient. Doch Veränderung im Schlafrhythmus kann Migräneanfälle auslösen. Keine Seltenheit, daher gibt es auch den Begriff der „Wochenendmigräne”. Sie bezeichnet die Form der Migräne, bei der Betroffene an Samstagen und Sonntagen länger schlafen als in der Woche.

Das Mikronährstoff-Defizit

Migräniker leiden unter einem Mangel an den Mikronährstoffen Magnesium, Vitamin B2 (Riboflavin) und Coenzym Q10. Wir finden sie in vielen Nahrungsmitteln: Magnesium z.B. in Nüssen, Gewürzen, Milch- und Getreideprodukten, Vitamin B2 z.B. in Vollkorngetreide, Eiern, Fleisch, Fisch und grünem Gemüse, das Coenzym Q10 hingegen ist in Fleisch, Hülsenfrüchten, Soja und Nüssen enthalten. Doch ausgewogene Ernährung reicht bei Migränikern nicht – es wird eine zusätzliche Gabe empfohlen. 

Schwanger & schmerzfrei!

Migräne kann sich in einer Schwangerschaft deutlich bessern. Eine Studie brachte es ans Tageslicht: Acht von zehn Migränepatientinnen waren im letzten Schwangerschaftsdrittel sogar vollkommen schmerzfrei!

Therapiemöglichkeiten

In Deutschland leben etwa acht Millionen Menschen mit Migräne. Keine geringe Zahl – daher forschen Wissenschaftler zu Recht unentwegt weiter. Infolgedessen werden die Therapiemöglichkeiten immer vielfältiger und insbesondere effektiver. Fachärzten stehen heutzutage viel flexiblere Betreuungsformen zur Verfügung und vor allem – weitaus mehr. So raten Ärzte gerne entweder zu frei verkäuflichen Schmerzmitteln, mit denen Betroffene ihre Migräne selbst behandeln können oder auch zur aktiven Vorbeugung mit pflanzlichen Arzneimitteln bzw. mit einer diätetischen Behandlung in Form von ausgewählten Mikronährstoffen.

Migräne natürlich behandeln

Auch sie spielen bei der Behandlung der Migräne eine äußerst wichtige Rolle: die nicht-medikamentösen Maßnahmen - natürliche Behandlungsmethoden. Bei akuten Anfällen sorgen die meisten Betroffenen ohnehin gleich für ausreichend Ruhe. Der Schmerz wird bei vielen schon dadurch gelindert, dass sie sich an einen stillen, abgedunkelten Ort zurückziehen. Begleitend dazu können Entspannungsübungen helfen, z.B. die Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training, Yoga oder Biofeedback. Betroffene sollten im akuten Migränefall unbedingt auch auf warme Füße achten (Fußbäder). Als angenehm empfinden manche auch, den Kopf mit Eis zu kühlen. Klingt der Anfall langsam ab, tut frische Luft gut oder Pfefferminzöl an Stirn und Nacken.

Vorbeugende Maßnahmen bei Migräne

Es gibt ganz einfache Methoden der Migräne vorzubeugen: ein regelmäßiger Schlaf-Wachrhythmus, eine regelmäßige Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, Entspannungsmethoden oder Ausdauersport sind z.B. erste hilfreiche Schritte, um die Anfallhäufigkeit dauerhaft zu reduzieren. Bei mehr als zwei Attacken pro Monat wird zudem eine medikamentöse Vorbeugung empfohlen. Neben synthetischen Medikamenten wie Betablockern und Antidepressiva werden in den offiziellen Leitlinien der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) auch die Arzneipflanze Pestwurz sowie die drei Mikronährstoffe Magnesium, Vitamin B2 und Coenzym Q10 empfohlen. 

Migräne natürlich vorbeugen

Bei mehr als drei Migräneattacken pro Monat – so informiert zum Beispiel die MigräneLiga – kann eine diätetische Behandlung mit Mikronährstoffen hilfreich sein. Inzwischen wurde nämlich herausgefunden, dass Migräniker an einem Defizit an Magnesium, Riboflavin (Vitamin B2) und am Coenzym Q10 leiden. Ein Defizit, das durchaus auch eine Rolle beim Auftreten von Migräneattacken spielen kann. Da der Mangel an diesen drei wichtigen Mikronährstoffen nicht allein durch die Nahrung gedeckt werden kann, ist eine zusätzliche Gabe durchaus sinnvoll.

Mikronährstoffe – spezielle Nahrungsergänzung bei Migräne

Im Zusammenhang mit vorbeugenden Behandlungen ohne synthetische Stoffe erwähnen Experten immer wieder die so genannten Mikronährstoffe. Da sie der Körper nicht selbst herstellen kann, werden sie über die Nahrung aufgenommen. So unterstützen sie den Energiestoffwechsel im Gehirn. Zusätzlich besitzen sie antioxidative Eigenschaften, das heißt, sie dienen als Radikalfänger. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe. Normalerweise werden dem Körper bei ausgewogener Ernährung genügend Mikronährstoffe geliefert. Doch bei bestimmten Krankheiten herrscht hier oftmals eine Unterversorgung – so auch bei der Migräne. Die in Migravent enthaltenen Mikronährstoffe dienen zur diätetischen Behandlung der Migräne. 

Ein nachgewiesenes Defizit herrscht bei Migränepatienten beispielsweise an Magnesium-​Io­nen – sowohl im Blut als auch in der grauen Masse des Gehirns. Der Vitamin B2- und Coenzym Q10-​Spie­gel des Bluts ist ebenso deutlich geringer als bei Menschen ohne Migräne. Dabei sind gerade diese drei Mikronährstoffe essentiell. Ein Mangel kann Grund für das Auftreten von Migräneattacken sein und für die Hypersensibilität an Nervenzellen, die sich während der Anfälle z.B. durch Lärm- und Lichtempfindlichkeit äußern. 

Das Plus an Mikronährstoffen – für alle verträglich!

Dies erklärt auch, weshalb die zusätzliche Gabe von Mikronährstoffen von Experten gerne empfohlen wird. Sie gehen davon aus, dass eine solche Form der diätetischen Behandlung den gestörten Energiestoffwechsel im Gehirn verbessern und Nährstoffdefizite ausgleichen kann. Ein Vorteil ist hierbei, dass Mikronährstoffe in der Regel auch für Schwangere oder Kinder gut verträglich sind. So können Mikronährstoffe aktiv dabei helfen, Migräneanfälle zu reduzieren und die Lebensqualität von Migränikern zu steigern.

Pestwurz zur Migränevorbeugung

Migravent - Pestwurz

Für Patienten, die eine pflanzliche Alternative suchen, gibt es eine weitere Form der natürlichen Prophylaxe: die Arzneipflanze Pestwurz. Aufgrund der guten Studienlage wird die Heilpflanze auch von Fachgesellschaften offiziell zur Migränevorbeugung empfohlen. Ihre schmerzstillende, krampflösende und entzündungshemmende Wirkung ist eindeutig nachgewiesen. Wie auch bei allen anderen Migräneprophylaktika, empfehlen Ärzte eine Kur von etwa sechs Monaten.